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ZeitLebensZeiten
Version 1.07.03
© ZeitLebensZeiten
2007 ff.
 

Gauhe

Die weitverzewigte Familie Gauhe stammt ursprünglich aus Rudow bei Berlin. Über Berlin und Sachsen führt die Vorfahrenlinie schließlich über Kleve auch nach Wuppertal. Hier wurde Adelheid Gauhe, die sich später mit Friedrich Hermann Smend vermählte, geboren. Sie ist der Ausgangspunkt für die Betrachtung der Vorfahrenlinie:

Das Leben der Vorfahren Gauhe lässt sich ab Johann Salomon Gauhe d.Ä. sehr gut verfolgen - dank der Gauhe-Smend Chronik:

 

Die Gauhe-Smend-Chronik

Von Johann Salomon Gauhe d.J. ab gibt es für eine Reihe von Familiennachkommen durch eine der Familientradition gewidmete, aber unveröffentlichte von Luise Torhorst, geb. Smend, verfasste Geschichte der Familien Gauhe und Smend. Dreh- und Angelpunkt ist dabei ihre Mutter Adelheid Smend, geb. Gauhe. An ihre Kinder schrieb Luise Torhorst:

„Eure liebe Großmama Adelheid Smend, geborene Gauhe, hat uns, ihren Kindern,und zur Freude die Lebensgeschichte Eures lieben münsterischen Großpapas so lebendig und anschaulich erzählt hinterlassen, dass ich euch, ihren Enkeln, gern, solange ich es noch kann, von ihrem Leben und ihrem mannigfachen Leid berichten möchte, denn sie ist es wert, die liebe Großmama, dass ihr Gedächtnis auch bei euch lebendig bleibe und ein Segen weiter wirke.[Quelle: Gauhe-Smend-Chronik]

Das Original dieser Familiengeschichte ist wahrscheinlich dem Bombenangriff auf Barmen und das Haus Torhorst in der Berlinerstrasse zum Opfer gefallen. Aufgrund fehlender anderer Möglichkeiten der Vervielfältigung, für die es offensichtlich in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts einen Bedarf gab, haben Siegfried Torhorst, ein Enkel von Luise Torhorst, und Arnold Torhorst, sein Vater, diese Familienchronik abgeschrieben. Siegfried Torhorst hat sie dem Autor für die Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Um sie für die Drucklegung nutzbar zu machen, wurde der Text vollständig übertragen bzw. in eine maschinenschriftliche Fassung übersetzt.

Schon das Zitat zeigt allerdings, dass es für Außenstehende schwer, wenn nicht unmöglich ist, immer die Bezüge der Autorin Luise Torhorst zu verstehen. Mal spricht sie von ihrer Großmama, dann wieder von der Großmama der Kinder. Daraus resultierte die Notwendigkeit einer Bearbeitung. Die Überlegung, deshalb auf eine Veröffentlichung zu verzichten, wurde angesichts der immensen Inbformationsfülle und der Schilderungen des Lebens am Ende des 19. Jahrhunderts verworfen.

Die in ZeitLebensZeiten angebotene Fassung ist eine überarbeitete (neutralisierte) Dokumentations-Version, in der die Bezüge der Erzählerin zu ihren Adressaten (meine Großmutter, Eure Großmutter etc) durch direkte Namensnennung ersetzt wurden. Änderungen immer durch Auslassungszeichen... bzw. [ eckige ] Klammern. Nur so erschien es möglich, die Gauhe-Smend Chronik für die Generationen des 21. Jahrhunderts lesbar zu machen. Verzichtet wurde zudem weitgehend auf die jeweiligen Bezeichnungen Eure „liebe“ Großmama, Euer „lieber“ Onkel etc.. Die Familiengeschichte wurde zudem, wo immer möglich, den Protagonisten der Erzählung direkt zu geordnet. Dadurch wird zwar einerseits der ursprüngliche Zusammenhang der gesamten Geschichte gelöst, andererseits konnte auf diese Weise doch auch der Zusammenhang deutlicher werden. In der Internetfassung sind die verwandtschaftlichen Beziehungen durch die entsprechenden Verlinkungen leicht nachzuvollziehen.

Die aufgrund der Bearbeitungen entstandene „Gauhe-Smend-Chronik“, die so auch als Quelle jeweils angegeben wird, ist also nicht die Originalversion, aber über genannten Änderungen hinaus inhaltlich nicht verändert worden. Alle Bezüge und alle Aussagen blieben der Sache nach erhalten.

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