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Version 1.07.03
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2007 ff.
 

THOMAS

Der älteste nachgewiesene Vorfahr ist Hans Jacob Thomas, geboren um 1645, gestorben 1690. Er war drei mal verheiratet. Während es über seine Geburt keinen Nachweis gibt, sind seine drei Ehen durch Eintragungen in das Ehebuch der evangelischen Kirche von Müsen im Siegerland belegt. Mehrfache Prüfungen durch Listen von Genealogen, Unterlagen des Stadtarchives Hilchenbach (zu dem Müsen heute gehört) sowie Ablichtungen aus Kirchenbüchern, die das Archiv der Evangelischen Landeskirche für Westfalen zur Verfügung stellte lassen keine Zweifel.

Mit anderen Worten: Die in diesem Internetauftritt abgebildete Generationenliste stimmt, soweit sich das nachprüfen lässt. Und natürlich immer unter der Voraussetzung, es handelt sich tatsächlich um die angegebenen Väter...

Die Thomas Vorfahren stammen also aus dem nordöstlichen Siegerland, das mit den Ortsnamen Merklinghausen, Müsen, Schweißfurth (Hilchenbach), Unglinghausen, Netphen umschrieben ist. Dieser enge Radius verwundert nicht, waren doch die Reisemöglichkeiten und erst recht die Niederlassungsmöglichkeiten für Normalsterbliche beschränkt.

Da es keine weiteren zweifelsfrei gesicherten Erkenntnisse über die Vorfahren von Hans Jacob Thomas gibt, wird er hier - bis zum Nachweis anderer Fakten - als „Stammvater“ bezeichnet. 

Gibt es dennoch zumindest vage Erkenntnisse über weitere Vorfahren vor Hans Jacob Thomas? Woher kam Hans Jacob Thomas? Kam er aus Müsen? Oder aus der Nachbarschaft? Die Kirchenbucheintragung zu seiner Ehe 1666 verzeichnet nicht den Vater sondern lediglich „aus Merklinghausen“.

ZLZ FOTO THOMAS023 xMerklinghausen ist ein kleiner Weiler direkt bei Müsen, nicht einmal 1000 Meter von der Kirche in Müsen entfernt. Die Karte „Markungen des Dorfes Müsen und des Hofes Mercklinghausen“ wurde 1727 aufgenommen von Philipp Plönnies und 1815 nachgezeichnet. Ein Gebäude, das den Hof darstellen könnte, ist in dieser Karte aus dem Jahr 1727 nicht eingezeichnet. Wahrscheinlich ist das Gebäude während des 30jährigen Krieges zerstört worden oder wegen wirtschaftlicher Umstrukturierungen „wüst gefallen“, also verkommen.

Sehr wahrscheinlich scheint, dass der auf der Karte als „Wüste Hoff“ eingezeichnete Bereich fast in der Mitte des „Mercklinghauser Hof“ am kleinen Flüsschen, dessen Lauf sich offenbar leicht veränderte oder verändert wurde, der alte Mercklinghauser Hof gewesen ist. Es kann aber auch anders sein.

In der einschlägigen heimatgeschichtlichen Literatur gibt es eine ganze Fülle von Informationen über Merklinghausen, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen. Nicht alles ist hundertprozentig gesichert, aber es gibt eben doch eine Fülle von Kombinationen, die dazu führen, dass die Geschichte von Merklinghausen nachgezeichnet werden kann.

Einige der nachstehend genannten Dokumente sind im „Siegener Urkundenbuch“ gesammelt, das eine der hervorragendsten und beispielhaftesten Urkundenpublikationen überhaupt ist. Andere Quellen sind die Artikel der Heimatforscher, insbesondere in der Zeitschrift „Siegerland“. 

21. August 1345
In einem Schreiben erwähnt Henkin Visil von der Winterbach den „Tylo von Mekilnkusin“ [Quelle Siegener Urkundenbuch I, Nr. 290, Stadtarchiv Hilchenbach3/530]

6.Dezember 1350
In einem Verzeichnis der regelmäßigen Abgaben des Siegener Landes an den Probst von Amoeneburg als Vertreter des Probestes von St. Stephan zu Mainz werden „Müssen“ und „Neckelenhusen“(statt Merkelenkusen?) erwähnt. [Quelle: Siegener Urkundenbuch I, Nr.337 Anhang, Stadtarchiv Hilchenbach 3/530]

28.Juni 1397
Der Name Merklinghausen taucht im Zusammenhang mit dem Siegener Pastor Johann von Merklinghusen auf:

20.Januar 1398
In einer Urkunde bezeugen Ritter Johann von Wildenberg und Pastor Johan von Merklinghausen , dass sie die Privilegienurkunde der Kaiser Ludwig und Karl IV. für die Stadt Siegen gesehen haben und mitteilen [Quelle. Siegener Urkundenbuch II, Nr. 70, Stadtarchiv Hilchenbach 3/531]

20.April 1500
In einer Urkunde, in der Oitgens Hannes von Osthelden und seine Frau Fia bestätigen, dass sie dem Kloster Keppel für empfangene 202 Gulden, 17 Weißpfennige und vier Heller aus ihrem Erbe in Osthelden eine ablösbare Rente von 10 Gulden, drei Weißpfennigen und drei Hellern verkauft haben, werden Heyn von Merckelnkusen als Schöffe des Gerichts zu Pherntorff (Ferndorf) und Colben Hen von Merckelnkusen erwähnt. [Quelle: Siegener Urkundenbuch II Nr. 336, Stadtarchiv Hilchenbach 3/351]

1527
Es wird ein Heylmann von Merkelhusen erwähnt [Quelle: W.Kocher Familiennamen in Stadt und Amt Hilchenbach, Stadtarchiv Hilchenbach 11/168]

1563
Im Intelligenzblatt für die Kreise Siegen und Wittgenstein vom 21. Oktober 1836 sind für das Jahr 1563 „Häuser, Seelenzahl und Rindviehbestand“ für Orte des Siegerlandes genannt. Ein Auszug daraus zeigt die Angaben für Merklinghausen und Müsen. Für Merklinghausen sind also nur sechs Häuser mit 66 Einwohnern aufgeführt, für Müsen immerhin 29 Häuser mit 152 Einwohnern.

1566
Das Amt Siegen hat im Jahre 1566 eine Reichsanlage und Türkensteuer herausgegeben. Für Merkelshusen werden aufgeführt: Johan Meußborn, Neusen Henchin und Kolben Theronimus:

1571
Arnold Joh. Von Merkleshausen
erscheint als Zeuge in einer Verkaufsurkunde [Quelle: W.Kocher Familiennamen in Stadt und Amt Hilchenbach, Stadtarchiv Hilchenbach 11/168]

1581
Aus dem Jahre 1581 stammt das Verzeichnis der Pferde- und Handdienste des Gerichtes Krombach und Ferndorf, in dem Merkelshausen erwähnt wird:

1594
Im Rahmen von Erbauseinandersetzungen um Güter und Besitztümer des Hauses Seelbach-Lohe, die hier nicht weiter verfolgt werden müssen, gab es am 17. Oktober 1594 in Freusburg/Sieg eine umfangreiche Zeugenvernehmung, deren Ergebnisse protokolliert wurden. Dem Protokoll sind einige interessante Angaben zum Ort Merklinghausen zu entnehmen. Die streitenden Parteien hatten auch unter „11. Item die Höff zu Mercklinckhusen im Kirchspell Fernendorf“ aufgeführ
t

In den Unterseiten der Thomas Generationen werden die Vorfahren der Ehefrauen gesondert ausgewiesen, soweit entsprechende Recherchen erfolgreich waren, Es handelt sich um die folgenden Familien:
 

Ehemann

Ehefrau

Vorfahren der Ehefrau

Hans Jacob Thomas

Elisabeth Schütz

 

Joh.Helman Thomas

Margareta Morgen

Johannes Thomas

Anna Stötzel

Birck, Klein, Schneider, Allof, Schefer

Joh. Henrich Thomas

Maria Zimmermann

Jung, Klein, Schneider

Joh. Henrich Thomas

Maria Heide

Müller, Gebhard, Giebeler, Morgen, Neuser,Vitt

Joh.Heinrich Thomas

Katharin Ph. Zimmermann

Schmidt, Schneider, Braach, Morgen, Wilhelm, Vitt, Kölsch,Otto, Irle, Debus

Wilhelm Thomas

Bertha Ludolph

Vorfahren siehe unter Ludolph

Paul Thomas

Martha Thomas

Vorfahren siehe unter Strunk

 

 

 

 

 

 

 

12Vn-1

 

12Vn-2

 

12Vn-3