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Version 1.07.03
© ZeitLebensZeiten
2007 ff.
 

Johann L. Smend - M. C. Snethlage

SMEND(SCHMEND) Johann Ludwig „der erste Palsterkamper“-186 wurde am 19. Dezember 1652 in Bretten in Baden geboren. Er wurde 1680 Rentmeister auf Palsterkamp, das mehrfach seine Besitzer gewechselt hatte. Zur Zeit von Smend gehörte es Heinrich Graf v. Bylandt und Luise Burggräfin zu Dohna. Er starb am 14. Juni 1721 in Haus Palsterkamp bei Dissen (heute Kreis Osnabrück). 

Johann heiratete SNETHLAGE Margarete Christina-187 Tochter von SNETHLAGE Alhard T-211 und BAUER Katharina-212 im Jahr 1681 in Lienen bei Tecklenburg. Margarete wurde 1659 in Westerkappeln bei Tecklenburg geboren. Sie starb am 16. April 1749 in Bauerschaft Nolle bei Dissen.

Johann Ludwig und Margarete Christina Smend hatten die folgenden Kinder, zu Palsterkamp (ev. KB Dissen) geboren [Details: DGB, Band 46]

1. SMEND Sohn, 

2. SMEND Albertine Sibylla

3. SMEND Georg W i I hel m

4. SMEND Christina Elisabeth 

5. SMEND Sohn

6. SMEND Catharina Gerdrut

7. SMEND Florens Bernhard-163 wurde am 26. Februar 1695 geboren.

8. SMEND Anna Loysa,  ...

9. SMEND Ernst, war von 1823 an Pfarrer in Lengerich und ab 1843 in Bremen. 

10. SMEND Tochter,

Für zwei Generationen der hier interessierenden Vorfahren von Luise Smend, war Gut Palsterkamp Lebens- und Arbeitsstätte:    

”..[der Vorbesitzer] hatte keine Nachkommen, daher kam die Burg durch Vermächtnis an die Grafen von Bylandt (Byland). Allerdings lebten die von Bylandt nicht auf dem Palsterkamp, sondern ließen den Besitz durch Rentmeister verwalten. Aus deren Zeit gibt es noch eine Vielzahl an Urkunden, die das rege Leben und Treiben bezeugen. Dann wurde die Burg Palsterkamp 1779 aus Geldnot verkauft, und zwar an den Osnabrücker Bischof Friedrich Herzog von York bzw. an seinen Vater, den König Georg III. von England, der gleichzeitig Kurfürst von Braunschweig-Lüneburg (Hannover) war. Mit diesem Verkauf endete die Glanzzeit der Burg..

Unter den weltlichen Herren haben die jeweiligen Eigentümer der Burg Palsterkamp großen Grundbesitz und Einfluß im Kirchspiel Dissen gehabt. Der Palsterkamper hatte Jagdrechte in sieben Kirchspielen, saß in zwei Kirchenstühlen, unter anderem in Dissen, ihm gehörte Land in sieben Marken und 170 eigenhörige Höfe, davon 75 im Brandenburgischen (Stand: 1764). Außerdem besaß er in der Grafschaft Ravensberg die Landstandschaft, so daß er als Adliger zum dortigen Landtag gehen durfte , der ständische Vertretung des Landes, in dem der Adel, die Prälaten und die Städte vertreten waren.

Diese entscheidende Position des auf dem Palsterkamp sitzenden Leibherrn zeigt sich heute noch daran, daß Urkunden und andere Informationen über Erpen meist unter dem Stichwort „Palsterkamp“ im Staatsarchiv in Osnabrück zu finden sind, nicht etwa beim Begriff der „(Bauernschaft) Erpen“.

Heute führt die Bahnhofstraße ganz dicht am Palsterkamp vorbei. Diese Straßenführung wurde aber erst um 1935/36 erbaut, vorher war die alte Bahnhofstraße die heutige Lindenallee um den Mühlenteich herum.

 Neben dem Palsterkamp wurde in den letzten vier Jahren die Autobahn A 33 gebaut. Von den Dissenern zur Entlastung der Großen Straße sehnlich herbeigewünscht, ist sie für viele Erpener ein zu großer Einschnitt in ihre Heimat. Deshalb gingen dem Bau jahrelange Rechtsstreits, Protest- und Blockadeaktionen voraus.“ [Quelle:www.erpener-mark.de]
 

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