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Version 1.07.03
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2007 ff.
 

Alemann


2457V

Die Angaben zu dieser Linie folgen der augenscheinlich sehr sorgfältig recherchierten Genealogie in der im www. unter „familienforschung-pabst.de/pdf/23Volckmar 20080325.pdf veröffentlichten Broschüre: „Bernhard Pabst. Die Vorfahren der Catharina Volckmar (Leipzig 1596-1642). Kaufleute und Ratsherren in Leipzig und Magdeburg vom 13.-17. Jahrhundert. 3. erw. und korrig. Aufl. Berlin: Autor 2008 [1. Aufl. Bonn 2002, 2. ebd. 2005]

Pabst 2008, S. 44 weist darauf hin:

Diese und alle folgenden Angaben zu Familienmitgliedern Alemann wurden unverändert der Internetbearbeitung der Stammtafel Alemann in Hf. 3 des Sippenverband[s] Ziering-Moritz-Alemann, Berlin Jan. 1938, S. 158 ff auf www.z-m-a.de (06.2002) entnommen. Lediglich die Abkürzungen wurdenaufgelöst und die Rechtschreibung vorsichtig den heutigen Gepflogenheiten angepasst. Eigene Erkenntnisse liegen nicht vor, eine kritische Auseinandersetzung mit den gemachten Angaben kann nicht geleistet werden.

Die drei [ersten] Generationen sind unsicher. Zwischen den Genannten liegt jedesmal eine Durchschnittsgenerationszeit, ihr Zusammenhang wird daher in der klassischen Literatur („Stammtafel Alemann“) angenommen. [Pabst, 2008, S. 47]

Für ZeitLebensZeiten wurden die Angaben Pabsts übernommen, da sie verständlicher erscheinen, als die im Original eingesehenen Daten.

 

I. Bethmann Alemann I.

ALEMANN Bethmann I..-2474 wurde 1220 geboren. Er starb vor 1261.

Alemann Bethmann [I.] Schöffe * ca. 1220 † >1261 „Her Betheman“ (?). Schöppe 1261 (Schöppenchronik) des Kaiserlichen Schöppenstuhles Magdeburg. [Pabst 2008, S. 47]

Bethmann hatte die folgenden Kinder:

ALEMANN NN-2473 wurde 1250 geboren. Er starb vor 1292

 

II. NN Alemann

ALEMANN NN-2473 wurde 1250 geboren. Er starb vor 1292.

Alemann unbekannt, Ratsherr der Altstadt Magdeburg * ca. 1250 † >1292 Ratsherr „Alman“. 1281, 1292 Ratmann in Magdeburg-Altstadt. Mitglied der Gerberinnung in Magdeburg. [Pabst 2008, S. 48]

NN hatte die folgenden Kinder:

ALEMANN Bethmann II-2472 wurde 1280 geboren

 

III. Bethmann Alemann II.

ALEMANN Bethmann II-2472 wurde 1280 geboren.

Alemann Bethmann [II.] Ratsherr in Magdeburg * ca. 1280, Ratsherr Betemann („Beteke Alman“). Urkundlich erwähnt 1318. [Pabst 2008, S. 47]

Bethmann hatte die folgenden Kinder:

ALEMANN Heyne.-2467 wurde 1325 geboren.

 

IV. Heyne Alemann

 ALEMANN Heyne.-2467 wurde 1325 geboren. Er starb 1390 in Magdeburg.

Alemann Heyne Bürgermeister, Schöffe * ca. 1325 † ca. 1390 Zweiter Bürgermeister 1363–1365. Erster Bürgermeister 1366, 1369, 1373, 1376, 1379, 1382, 1385 der Altstadt Magdeburg. Schöffe 1388.

Er wohnte anscheinend am Johanniskirchhofe. Vertreter der Stadt bei Verhandlungen mit Kaiser Karl IV. Hervorragender Vorkämpfer für die Freiheiten der Stadt gegen die Erzbischöfe und das Domkapitel. Bei der prunkhaften Domweihe 1363 sorgte er, alle eine Mitbürger übertreffend, freigiebig für die Bewirtung der zahlreichen hohen Gäste (7 Erzbischöfe, 8 Bischöfe und viele Äbte usw.), woraus sich ergibt, daß er schon über Reichtum verfügte.

In Schrotdorf besaß er 14.06.1373 einen freien Hof. Seine Frau brachte ihm laut Urkunde von 1376 eine Pfanne Salz zu Groß-Salze als Mitgift mit. 1377 war er Schiedsrichter zwischen Erzbischof und Stadt, 1379 zwischen Erzbischof und Domkapitel. Um Schöffe werden zu können, mußte Heyne aus dem Rate der Stadt scheiden. Er machte so wohl seinem Sohne den Eintritt in den Rat möglich.

Heyne hatte einen Bruder Hans [I.], * um 1320, † 1383, verh. mit Margarethe vom Kellere (a Cellario), der ab 1350 Schöppe war.

Die Brüder Hans und Heyne erscheinen urkundlich als Besitzer von erzbischöflichen Lehen, insbesondere auch von Salzrechten in Groß-Salze. Sie werden wohl vor 1350 und 1363 bereits als Ratmänner und Kämmerer der Altstadt tätig gewesen sein. Um 1350 waren sie an den Kämpfen der Magdeburger mit dem märkischen Adel beteiligt, Schlacht an der Ohre am 20.9.1350. Laut Urkunde vom 12. November 1490 hat 1397 Erzbischof Albrecht an Margarethe, Hansens Witwe, 8 Mark aus der “Herbstbede” zu Groß-Ottersleben verkauft, die sich an die vom Kellere (Thomas und Bartholomäus) vererbten; demnach hat Hans keine Kinder hinterlassen. 

Neben dem o.g. Hans Alemann [II.] werden folgende weitere Kinder Heynes genannt:
1. Tilemann, 1434 Ratsherr in Magdeburg. 16.07.1434 Lösung vom Bann.
2. Conrad (?), Rektor des Seminars in Wien, später Priester in Regensburg. 
3. Heinrich I., urk. 1419–1435 Domvikar zu Halberstadt; besaß in Mgdb. einen Hof (Urk. des Klosters Drübeck 1435).
4. Mehrere Töchter, darunter Sofie (Lehnbrief 1401), oo Hans Koch in Mgdb. Urk. 04.05.1397. Sein Vater (?) Henning, Bürger in der Sudenburg 1383.

Heyne. heiratete KORLING (KORLINGH) Sophie-2468 1350. Sophie wurde 1330 geboren. Korling (auch Korlingh) Sophie * ca. 1330

Heyne. und Sophie hatten die folgenden Kinder:

ALEMANN Hans II-2465 wurde 1355 geboren. Er starb vor 1432.

 

2474n

 

V. Hans Alemann II.

ALEMANN Hans II-2465 wurde 1355 geboren. Er starb vor 1432.

Um 1395 beteiligt [sich Alemann Hans II:] an den Kämpfen des Erzbischofs Albrecht II. mit dem märkischen Adel. Um 1405 unternahm er mit Gode Korlyng im Dienste seines Lehnsherrn, des Erzbischofs, einen selbstständigen Kriegszug in die Mark. Hierbei hatte er das Unglück, bei Wusterhausen in Gefangenschaft zu geraten. 

Er mußte ein hohes Lösegeld zahlen und verlangte dann vom Erzbischofe Ersatz. Der Streit darüber währte bis 1432. Die Urkunde über die erste Abzahlung (1410) lautet: “We Hans Alemann unde Gode Korlyng bekennen openbar in dissem breve vor allen lüden, de on seen, horen offte lesen, dat uns de erverdige in god vater unser gnediger herre er Gunther ertzebischopp in Magdeburg gesad unde geven hefft eynundetwyntich mark ingeldes Meydeborger werynge in dorpe unde on velde to Groten Ottersleben vor die hundert mark der ergnannten Meydeburgeschen werynge, de unser herre nach Bemschen grossen wedirt, alze dat nur gylt eppe vyrdehalf hundirt scok Bemscher grossen auche disses virdehalf hundert Bemscher grossen seeghe we myt krafft disser breves den ergnanten unser gnedigen herren unde synem godeshuse an den achte hundirt scoc Bemscher grossen, die he uns sculdich is und geven scal van des wegen, alse we om unde synem goddeshuse in der marke uffgevanghen wyren, gwyt, leddich unde los unde des to orkünde hebbe we Hans Almann unde Gode Korlyng unser beyder ingesegel on dissen breff laten henghen nach der gebord Crysti virteyhundirt jar unde darnach in dem teynden jare an sancte Mathhewus avende des heiligen appostelen.” Das Siegel zeigt das im Diplom von 1602 beschriebene Helmwappen, nur sind die Kesselhaken nicht horizontal, sondern nach rechts abgeschrägt.

Nach einer Urkunde vom 3.6.1413 behauptete Hans dem Domkapitel gegenüber, daß der Zedelhof sein Erblehen vom Domkapitel sei. In einer Urkunde vom 29.05.1419 (Riedel A XXIV 410) heißt es: „Hans Aleman, burger zu Meydeburg, unser liber getruwer, vor sich und syne erben ... .“ Die älteste Urkunde über Hans stammt vom 21.01.1397 (Kauf von 4 Mark jährlich aus dem Dorfe Olvenstädt), in der Urk. v. 04.05.1397 weist der Erzbischof die Bürger Hans Koch und Hans Alemann mit 300 Schock Groschen, die sie im Interesse des Erzstiftes ausgegeben haben, an die Herbstbede (offenbar Entschädigung für Kriegszüge).

Hans wurde vom Domkapitel und Erzbischof bei Schlichtung von Streitigkeiten als Vermittler angerufen, obwohl er mit diesen in fast ununterbrochenen Rechtsstreitigkeiten stand. Am 28.09.1422 war er beteiligt an dem Schiedsspruch zwischen Erzbischof Günther (1403–1445) und der Stadt Halle.

Er mußte bei den Erzbischöfen und Kaiser Karl IV. in hohem Ansehen stehen, da ihn Erzbischof Dietrich zu seinem Testament-Mitexekutor und Karl IV. als Mitglied eines Schiedsgerichts anerkannte, bei dem der Kaiser selbst die Stelle eines Obmannes annahm. Trotzdem wahrte er wie sein Vater hervorragend die Freiheiten der Stadt gegen die Erzbischöfe und das Domkapitel. Daß Hans der Sohn von Heyne war, ist aus der Lehennachfolge zu schließen. Er scheint sich, da er nicht Ratsmitglied war, sehr um seinen ausgedehnten Lehnbesitz bekümmert zu haben. Nach einer Urkunde vom 30.04.1427 ist anzunehmen, daß Hans und Rode Schwiegersöhne des Hans von Embden waren. 1507 verkaufte der Erzbischof 5 Mark jährlich aus dem Dorfe Biere, sie gehörten zu den 20 Mark, die Hans Emden vom Erzbischof Günther gekauft hatte. Hans Emden hatte die 20 Mark in 4 Teile zerlegt: Hans Alemann erhielt 5 Mark, Simon Rode und Tiele Hohenbode zusammen 5 Mark zu Biere, ferner Heinrich Rodens Kinder und Heine Witekop je 5 Mark zu Gulledorf als Erbteile. [Pabst 2008, S. 45-46]

Hans heiratete EMBDEN VON NN-2466 Tochter von EMBDEN VON Hans-2469 und LOSE Else-2470 . NN wurde 1370 geboren.

Hans und NN hatten die folgenden Kinder:

ALEMANN NN-2457 wurde 1382 geboren.

 

VI. NN. Alemann

ALEMANN NN-2457 wurde 1382 geboren.

NN heiratete GERICKE Silvester.-2456  


2465n

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