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Version 1.09.02
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2007 ff.
 

Hugobertiner

Bertrada die Jüngere-3076 entstammt einer Familie, die sich bis etwa 630 zurückverfolgen lässt.

Diese Vorfahrenskette scheint nicht sehr bemerkenswert, aber  bei der Betrachtung der Nachkommenkette ab dem ältesten Bekannten

 

HUGOBERT Pfalzgraf-3209 starb 698.

Hugobert (auch Chugoberctus) († wohl 697) war unter den Merowingern 693/694 Seneschall und wird 697, dem vermutlichen Jahr seines Todes, als Pfalzgraf bezeichnet. Er war ein Enkel des dux Theotar, und es wurde angenommen (Halbedel) aber nicht nachgewiesen, dass sein Vater jener Chugus gewesen sei, der um 617 Hausmeier in Austrien war; widerlegt ist jedoch, dass er mit dem Bischof Hugobert von Lüttich (um 701-727) identisch sein könnte, da seine Ehefrau bereits im Jahr 698 in Echternacher Urkunden als Witwe auftritt. Sicher ist hingegen, dass Hugobert über seine Tochter Bertrada die Ältere einer der Vorfahren Karls des Großen ist.

Hugobert ist das namengebende Mitglied der Familie der Hugobertiner. (...)[de.wikipedia.org/w/index.php?oldid=89079332, 14.7.2011]

Hugobert heiratete OEREN VON Irmina-3210. Irmina starb 710.

Irmina von Oeren, auch Irmina von Trier († 704/710) war die Ehefrau des Hugobert aus der Familie der Hugobertiner, der vermutlich den Titel eines Seneschalls und Pfalzgrafen trug. Ihre Eltern sind nicht bekannt, auch wenn sie in der Trierer Tradition irrtümlich mindestens seit dem 11. Jahrhundert als Tochter des Merowingerkönigs Dagobert II. geführt wurde. Sicher ist lediglich, dass sie zu einer der mächtigen Familien Austriens gehörte, die eng mit den Karolingern verbunden war, und dass sie eine der Vorfahren Karls des Großen ist.(...)

 Irmina von Oeren war – nach dem Tod Hugoberts – die Mitbegründerin des Klosters Echternach, dessen Grundlagen sie 697/698 durch eine Schenkung gemeinsam mit Basin, dem Bischof von Trier und dessen Neffen Liutwin legte, und das sie Willibrord anvertraute.

Sie war die zweite Äbtissin des um 650 gegründeten Klosters St. Maria in Oeren bei Trier, das später in St. Irminaumbenannt wurde. Die Trierer Tradition nennt sie irrig als Gründerin auch dieses Klosters. Irmina starb zwischen 704 und 710, vermutlich Ende 705 oder Anfang 706, da am 13. Mai 706 Willibrord Echternach der Herrschaft und dem Schutz Pippins des Mittleren unterstellte. Andererseits soll sie am 24. Dezember 708 in Weißenburg im Elsass beerdigt worden sein, wo noch im 15. Jahrhundert das corpus integrum sce. Yrmenevirginis, filie Dagoberti regis zu den Reliquien gezählt wurde. [de.wikipedia.org/w/index.php?oldid=86681498 14.7.2011]

 

Sie hatten die folgenden Kinder:

1.VON PFALZEL Adele-3209, (* um 660; † um 735) Gründerin des Frauenklosters Pfalzel
Adele heiratete ODO-3337.
Sie hatten die folgenden Kinder:

      1.GERELINDIS-3338 .

      2. ALBERICH-3339 .
       

        ALBERICH heiratete Unbekannt.
        Er hatte die folgenden Nachkommen

        a. GREGOR Bischof von Utrecht-3341
        b. NN Nachkomme Alberichs-3342
        Er hatte die folgenden Kinder ALBERICH Bischof von Utrecht-3343 .

      3. HADERICH-3340 .

       

2.PLEKTRUDIS-3082  wurde vor 670 geboren. Sie starb am 10. August 725.

PLEKTRUDIS, die nicht zu den direkten Vorfahren gehört, heiratete PIPPIN der Mittlere (Pippiniden)-3080, Sohn von ANSEGISEL (Arnulfinger)-3083 und BEGGA (Pippiniden)-3084

3.BERTRADA D.Ä.-3333

4.REGENTRUD-3335 . die in zweiter Ehe nach dem Tod ihres ersten Ehemanns den Herzog Theodbert von Bayern heiratete

5.CHRODELIND-3336 .
CHRODELIND heiratete BERNARIUS-3344.
Sie hatten die folgenden Kinder:

    THEODERICH D.Ä.-3345 .
    Er hatte die folgenden Kinder:

      THEODERICH D.J.-3346
      THEODERICH D.J. heiratete ALDARIS-3347
      Sie hatten die folgenden Kinder:

                                 VON GELLONE. Wilhelm-3348  starb 812.

 

Einige nähere Angaben zu Bertrada d.Ä.

BERTRADA D.Ä.-3333
hatte die folgenden Kinder:

 

Bertrada oder Bertha die Jüngere, Berta, Berhta, in anderen Sprachen auch Berthruda, war die Tochter des Grafen Heribert von Laon und Enkelin von Bertrada der Älteren, den Stiftern der Abtei Prüm.

Sie wurde 741 die Frau des fränkischen Königs Pippin der Jüngere († 768), um 747 die Mutter Karls des Großen. Pippin und sie waren so nahe miteinander verwandt, dass das geltende Recht eine Eheschließung ausschloss; die Verbindung wurde erst 749, nach der Geburt Karls des Großen, legalisiert.

Als Pippin 751 zum König gekrönt wurde, nahm sie den Titel regina (Königin) an. Ihr Name wurde ab 752 mehrmals neben Pippin in Schenkungsurkunden für das Hauskloster Prüm genannt. Sie begleitete Pippin 754 auf seinem Italienzug und wurde am 28. Juli 754 von Papst Stephan II. nochmals zur Königin gesalbt. Angeblich soll Pippin die Absicht gehabt haben, sich von Bertrada scheiden zu lassen, dann aber 762 von Papst Paul I. davon abgebracht worden sein. 767 und 768 begleitete sie Pippin bei seinen Aquitanien-Feldzügen.

Nach dem Tod Pippins 768 brach Streit zwischen ihren Söhnen Karl und Karlmann aus, den sie trotz ihres großen Einflusses nicht beilegen konnte.

770 verbündete sie sich mit Herzog Tassilo III. von Bayern, reiste an den langobardischen Hof nach Italien, um die Heirat ihres Sohnes Karl mit einer Tochter des Desiderius,  deren Name unbekannt ist und die fälschlicherweise Desiderata genannt wurde, einzufädeln und dadurch das durch Aufstände und Erbstreit geschwächte Frankenreich nach Süden abzusichern. Dann reiste sie nach Rom weiter.  Vermutlich um an den Apostelgräbern zu beten und Papst Stephan III. von Zugeständnissen zu berichten, die Desiderius ihr gemacht hatte.

Nach Karlmanns Tod (4. Dezember 771) löste sich Karl der Große von Bertradas Einflußnahme. Er verstieß seine langobardische Gemahlin entgegen Bertradas Wunsch und führte eine selbständigere Politik.

Bertrada stand aber bis zu ihrem Tode in hohem Ansehen

Bertrada starb am 12./13. Juli 783 in Choisy-au-Bac und wurde in „Cauciaco“ beigesetzt. Wenig später wurde ihr Leichnam zur „ecclesia sancti Dionysii martiris“ (Kirche des heiligen Märtyrers Dionysius) in der Abtei von Saint Denis gebracht und an der Seite ihres Gatten endgültig bestattet.

Stärker als auf ihrem tatsächlichen Leben beruht Bertradas Bekanntheit auf dem karolingischen Sagenkreis, in dem sie unter dem Namen „Bertha mit dem großen Fuß“ (lateinisch: Regina pede aucae = die Königin mit dem Gänsefuß) mit der Göttin Perchta verschmolzen wurde. Auch die Legende um die heilige Genoveva von Brabant geht auf diese Erzählung zurück.

    Die Berthasage blieb in rund 20 Fassungen erhalten, darunter:

    die Chroniques Saintongeoise aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts
    das Epos Berte aus grans piés von Adenet le Roi, das um 1275 entstand
    ein franco-italienisches Versepos “Berta da li pe grandi”
    in Volksbüchern und Prosaromanen
    in Italien (Reali di Francia, um 1370),
    in Frankreich,
    in Flandern (Berte metten breden voeten)
    und in Deutschland

    In diesen Erzählungen wird sie teils als Tochter von Flore und Blanziflor (Flore und Blanscheflur) angegeben, fast immer aber als Braut im Wald ausgesetzt und gegen eine falsche Bertha ausgetauscht, bis die echte gefunden und wegen ihrer Füße, von denen einer größer ist als der andere, identifiziert werden kann.

    Romantische Bearbeitungen des Stoffes gibt es von:
    Friedrich de la Motte Fouqué in Karls des Großen Geburt und Jugendjahre, 1816
    Karl Simrock in Bertha, die Spinnerin, 1845
    Martina Kempff in Die Königsmacherin Roman über die Mutter Karls des Großen, München 2005 [Quelle: /de.wikipedia.org/w/index.php?oldid=87939775,15.6.2011]

 

3209

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