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Version 1.07.03
© ZeitLebensZeiten
2007 ff.
 

Berlin um 1905

Berlin war zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine brodelnde Stadt. Paul Thomas studierte hier von 1902 an Architektur, hier wurde er Diplom-Ingenieur und Regierungsbaumeister.

In einer Würdigung der Rolle der Königlich Technischen Hochschule heißt es:

Um die Jahrhundertwende war die Berliner Hochschule, wie der Verein Deutscher Ingenieure schon 1906 schrieb, nicht nur für Preußen und Deutschland, sondern für alle Kulturländer "ein geistiger Mittelpunkt geworden, ein viel beneidetes Vorbild, ein Brennpunkt des technischen Fortschritts”

Auf der Hundertjahrfeier, die am 18. Oktober 1899 im Lichthof begangen wurde, verkündete Kultusminister Studt, dass Wilhelm II. allen preußischen Technischen Hochschulen das Promotions- und Ehrenpromotionsrecht sowie das Recht zuerkannt hat, den Grad des Dipl.-Ing. zu verleihen. Dieser Titel war bald sehr begehrt, zumal die Diplom- Hauptprüfung als erste Staatsprüfung galt.

Nach den Plänen Richard Lucaes hatte Friedrich Hitzig (1811–1881), der Erbauer der Börse und der Reichsbank, mit einigen Abänderungen von 1878 bis 1884 den Außenbau in der Charlottenburger Chaussee geschaffen: Ein monumentales Hauptgebäude im Stil der italienischen Hochrenaissance um fünf Innenhöfe. Nach Hitzigs Tod hatten Julius Raschdorff (1823–1914) und sein Sohn Otto, die den Berliner Dom bauten, 1884 die Inneneinrichtung des Neorenaissancebaus vollendet“(Text aus "DATEN UND FAKTEN Technische Universität Berlin" Mai 1992)

Das frühere Gelände der Königlich Technischen Hochschule in Berlin wird von dem Dreieck Hardenbergstrasse – Fasanenstrasse - Strasse des 17.Juni (früher Berliner Strasse) begrenzt.

Die nachfolgenden historischen Aufnahmen von der Königlich Technischen Hochschule hat Paul Thomas entweder um 1905 angefertigt oder als Postkarten gesammelt. Sie werden kontrastiert mit Aufnahmen aus der TU Berlin im Jahre 2008.

 

Berlin 05

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Der große Kronleuchter des Lichthofes ist dem Krieg zum Opfer gefallen. Die nachstehenden Aufnahmen konnten dem Universitätsarchiv der TU Berlin im Jahr 2008 aus der Sammlung von Paul Thomas übermittelt werden.
 

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An der Hardenbergstrasse lag schon 1905 die benachbarte „Hochschule der Künste“. Früher war das Architekturangebot ein Bestandteil der Hochschule der Künste, wurde dann aber in die Königlich Technische Hochschule integriert. Es ist eine von der TU Berlin unabhängige Universität der Künste, gehört aber zum Campus-Gelände. Von Paul Thomas stammt aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts die folgende Aufnahme der Akademie der Künste, die mit der Aufnahme von der Universität der Künste rund 100 Jahre später ergänzt wird.

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Ein Wohnhaus mit Studentenwohnungen um 1905 in der nahegelegenen Berliner Knesebeckstrasse:

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